Die vierzig Tage vor Ostern sind eine Zeit der inneren Einkehr, Neuausrichtung und Versöhnung. Im Geist Christi zu leben, bedeutet in dieser Zeit vor allem auch, Gutes zu tun, Vorsätze zu fassen und daran zu arbeiten, dass sie Gestalt annehmen.
Während beim Pilgern der „Weg das Ziel ist“, rückt beim Wallfahren das individuelle Ziel in den Mittelpunkt um genau dort Gott und seinen Kräften nahe zu sein. Meist wird ein Pilgerstab mit auf die Reise genommen, der als „dritter Fuß“ des Pilgers bezeichnet wird, der die Dreifaltigkeit symbolisieren und dem Wallfahrer (auch spirituellen) Halt geben soll.